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Organisationsdiagnose

Eine Organisationsdiagnose stellt eine systematische und wissenschaftlich fundierte Erfassung, Analyse, Darstellung und Interpretation des in Organisationen auftretenden Verhaltens und Erlebens der Organisationsmitglieder dar. Sie dient dem Ziel, vorhandene Organisationsprobleme aufzudecken und Organisationsänderungen vorzubereiten, die diese Probleme verringern oder beseitigen.

Bezüglich des konzeptuellen Schwerpunktes unterscheidet man in der Organisationsdiagnostik zu einem die Strukturdiagnose und zum anderen die Prozessdiagnose. Die Strukturdiagnose geht von einem Kontingenzansatz aus, in dem Unterschiede in Organisationen durch Situationen wie Forschung, Umwelt, Technologie, Größe der Organisation etc., zu erklären sind. Hier geht es um die Ermittlung eines Ist-Zustands. In der Prozessdiagnose trägt der Tatsache Rechnung, dass viele Merkmale und Bedingungen innerhalb einer Organisation fortlaufenden Veränderungen unterliegen. Datenquellen der Diagnose sind Analyse von Dokumenten, Organisations- und betriebswirtschaftliche Statistiken, Befragung von Schlüsselpersonen und Experten, Befragung von Mitarbeitern, Beobachtungen am Arbeitsplatz und Gruppengesprächen sowie die Analyse von Interaktionen.

Die wichtigsten Instrumente der Organisationsdiagnose sind:

  • Erstkontakt (Problemanzeigen, „Auskünfte" der Organisationsleitung oder anderer Gewährpersonen)
  • Einzelinterviews (telefonisch, persönlich, kursorisch, gezielt)
  • Rundgang (Betriebsbesichtigung, Betriebsbegehungen, Besuche)
  • Teilnehmende Beobachtung (bei Sitzungen, Arbeitsbesprechungen, Verhandlungen)
  • Gruppeninterviews (strukturiert oder unstrukturiert)
  • Befragungen (mündlich oder schriftlich, offen oder standardisiert, durch den Berater oder durch geschulte Mitglieder der Organisation, mit geschlossenen oder offenen Fragen, Mischformen)
  • „Schnittstellen"-Befragung (bei Konflikten zwischen verschiedenen Bereichen, evtl. auch Konfrontationsmeeting)
  • Systematische Problemanalyse der Schwachstellen
  • Dokumentenanalyse (Auswertung vorhandener Unterlagen : Geschäftsberichte, Organisationspläne, Stellenbeschreibungen, Führungsgrundsätze, Anstellungsbedingungen, Ausschussquote, Unfallziffern, Krankenstand, Fluktuationsrate etc.)
  • Kund/innenbefragungen (Image-Untersuchung)























       

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