Burnout

Burnout

Burnout ist keine Krankheit mit eindeutigen diagnostischen Kriterien. Burnout ist vielmehr der Begriff für eine körperliche, emotionale und geistige Erschöpfung aufgrund beruflicher Überlastung, die meist durch Stress ausgelöst wird, der nicht bewältigt werden kann.

In der wissenschaftlichen Fachliteratur gibt es verschiedene Ansätze der Ursachenforschung für Burnout. Einerseits werden die Ursache eher in der Persönlichkeitsstruktur der Betroffenen gesehen.

Beispiele für personenbezogene Ursachen sind:

Burnout

Nach der Auffassung wiederum anderer Forscher (z.B. Schaufeli und Maslach) sind die Ursachen von Burnout im Wesentlichen nicht in den Persönlichkeitszügen der Betroffenen, sondern in den wirksamen und strukturellen Merkmalen von ungünstigem Umfeld bei der Arbeit zu suchen.

Zu den Faktoren, welche die Entstehung von Burnout begünstigen, zählen demnach beispielsweise:

Ich sehe Burnout als ein Zusammenwirken von ungünstiger individuellen Faktoren, Arbeitsbedingungen und gesellschaftlichem Umfeld über einen längeren Zeitraum.

Professionelle Hilfe sollte aufgesucht werden bei folgenden Symptomen:

Burnoutprävention

Die Therapie eines voll ausgebildeten Burnout-Syndroms kann sehr  aufwändig und zeitintensiv sein und beinhaltet in der Regel eine intensive Psychotherapie sowie bewegungsmedizinische Therapiemaßnahmen zur Behandlung der körperlichen Erschöpfungssymptome und zur Wiederherstellung der Regenerationsfähigkeit (ggf. auch eine (psycho-) pharmakologische Behandlung). Oft wird eine stationäre Therapie in einer auf die Behandlung von Burnout spezialisierten Einrichtung notwendig und ratsam.

Es ist lohnenswert, frühzeitig auf entsprechende Warnsignale zu achten und entsprechende Gegenmaßnahmen einzuleiten!

Verwendete Literatur:
Besser-Scholz, B. (2007) Burnout – Gefahr im Lehrerberuf? Göttingen: Vandenhoeck und Ruprecht.
Jaggi, F. (2000). Burnout – praxisnah. Stuttgart: Thieme.
Maslach Ch. & Leiter, M.(2001). Die Wahrheit über Burnout. Stress am Arbeitsplatz und was Sie dagegen tun können. Wien, New York: Springer.